Bekanntmachung des BMBF zur Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie – „Bioökonomie International 2021“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Bekanntmachung zur Förderung von internationalen Verbundvorhaben zur Stärkung der Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie im internationalen Kontext veröffentlicht. Ziel ist die Unterstützung des Wandels von einer überwiegend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft hin zu einer an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise.

Gefördert werden deutsch-brasilianische bzw. deutsch-russische Verbundvorhaben im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation. Die Verbundvorhaben sollen den Bezug zu mindestens einem der in der Nationalen Bioökonomiestrategie genannten Bausteine der Forschungsförderung herstellen, wobei die Themen des Bausteins „Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie“ einen Schwerpunkt der Ausschreibung bilden.

Die Fördermaßnahme „Bioökonomie International 2021“ besteht aus zwei Modulen. Im Modul „Bioökonomie Deutschland – Brasilien“ sollen Forschung und Entwicklungsprojekte im Bereich der industriellen Nutzung nachwachsender Rohstoffe gefördert werden. Im Modul „Bioökonomie Deutschland – Russland“ können Projektvorschläge zu den Themen Bioindustrie und Agrobiotechnologie eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Wirtschaftsunternehmen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Einreichfrist der ersten Stufe endet am 19. März 2021. Weitere Informationen finden Sie in der BMBF-Bekanntmachung.

Ansprechpartner bzw. -partnerin sind Veronika Jablonowski (v.jablonowski@fz-juelich.de) und Christian Breuer (c.breuer@fz-juelich.de) vom Projektträger Jülich.