Informationen zur Corona-Pandemie

Corona-Virus in der Forschung

Hier finden Sie Informationen zu Forschungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

1. Aktuelle EU-Projekte in der Corona-Forschung
2. Fördermöglichkeiten
   a) Aktuelle internationale Aufrufe
   b) Nationale Aufrufe
   c) Geschlossene Aufrufe
3. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ihren H2020-Antrag/ Ihr H2020-Projekt
4. Richtlinien im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie

 

1. Aktuelle EU-Projekte in der Corona-Forschung

  • Coronavirus: EU-Unterstützung für Innovatoren bringt nach einem Jahr vielversprechende Ergebnisse
    Über das Pilotprojekt des Europäischen Innovationsrats und das Europäische Innovations- und Technologieinstitut hat die Europäische Kommission im vergangenen Jahr innovativen Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Projekten 226 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Lösungen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie zu entwickeln. Viele dieser Unternehmen und Projekte haben bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Dazu gehören Innovationen wie wiederverwendbare, selbstreinigende Masken, eine Antikörperplattform zur Behandlung schwerer Infektionsfälle und Geräte zur Fernbeobachtung von Patienten. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission.
     
  • Sofortmaßnahmen der EU-Kommission gegen die COVID-19-Virusvarianten: HERA Incubator
    Die Europäische Kommission hat einen europäischen Bereitschaftsplan zur Vorsorge gegen biologische Gefahren im Zusammenhang mit COVID-19-Varianten vorgestellt, den sogenannten HERA Incubator. Dieser soll dazu beitragen, die Auswirkungen der neuen Virusvarianten einzudämmen.
    Ziel ist die weltweite Zusammenarbeit von Forschung, Biotechnologieunternehmen, Herstellern und Behörden, um neue Varianten nachzuweisen, Anreize für die Entwicklung neuer und angepasster Impfstoffe zu schaffen, das Zulassungsverfahren für diese Impfstoffe zu beschleunigen und die Produktionskapazitäten auszubauen. Hierfür wurden EU-Mittel für ver-schiedene Aktivitäten bereitgestellt. 150 Mio. Euro stammen dabei aus den Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation:
    - 30 Mio. Euro wurden zusätzlich für laufende Horizont-2020-Projekte zur Verfügung gestellt.
    - Es ist geplant, zeitnahe zusätzlich 120 Mio. Euro aus Horizont Europa für neue
    Maßnahmen
    zur Verfügung zu stellen, um auf die aktuellen Herausforderungen durch die
    Pandemie zu reagieren.
    Zudem soll das Netzwerk VACCELERATE für klinische Prüfungen von COVID-19-Impfstoffen, das mit 12 Mio. Euro aus Horizont Europa gefördert wird, die Testung von Vakzinen erleichtern.
    An VACCELERATE, das vom Klinikum der Universität Köln koordiniert wird, sind Einrichtungen aus 16 EU-Mitgliedstaaten und fünf assoziierten Ländern beteiligt.
    Die angekündigten Maßnahmen sollen auch ein Wegbereiter für die geplante EU-Behörde für
    die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA)
    sein.
    Weitere Informationen finden Sie in der Mitteilung der Europäischen Kommission HERA
    Incubator: Anticipating together the threat of COVID-19 variants
    sowie der Pressemitteilung der
    Europäischen Kommission
    .
  • Ergebnisse der Interessensbekundung SC1-PHE-CORONAVIRUS-2020-2 im Programmbereich Gesundheit mit Einreichfrist am 11. Juni 2020
    Die Europäische Kommission hat dem Programmausschuss des Horizont-2020-Programmteils "Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen" die Begutachtungsergebnisse für die Interessensbekundung "SC1-PHE-CORONAVIRUS-2020-2" mit Einreichfrist am 11. Juni 2020 mitgeteilt.
    Meldung der EU-Kommission zu den geförderten Projekten
     
  • IMI-Projekte zur Erforschung von COVID-19
    Die IMI 2 hat am 03.03.2020 einen fast track Call (Call 21) in Adressierung des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) veröffentlicht. Die Projekte werden mit insgesamt 117 Mio. EUR unterstützt (72 Mio. EUR IMI 2 JU Förderung + 45 Mio. EUR EFPIA Eigenbeiträge). Bei fünf von insgesamt acht Projekten liegt der Schwerpunkt auf Diagnostik, bei den restlichen drei Projekten auf Therapie. In den Diagnostik Projekten sollen Produkte entwickelt werden, die überall einsetzbar sind, beispielsweise in den Arztpraxen oder bei den Patienten zu Hause, und rasch Ergebnisse liefern (in max. 40 Minuten). Die Projekte, die im Zeichen der Entwicklung von Therapiemöglichkeiten stehen, zielen in erster Linie auf den aktuellen COVID-19-Ausbruch ab, sehen aber auch umfassende Bemühungen zur Vorbereitung auf künftige Corona-Ausbrüche vor. Eine Übersicht der Projekte findet sich auf der IMI-Seite der Europäischen Kommission.
     
  • Industrielle Covid-19-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    Die gemeinsame interaktive Standortkarte von BIO Deutschland, PHARMIG (Österreich) und vfa zeigt, wo im deutschsprachigen Raum Unternehmen an Impfstoffen oder therapeutischen Medikamenten gegen Covid-19 arbeiten. Die Karte beruht auf Recherchen der drei Verbände und Informationen von Interpharma (Schweiz), Meldungen der Unternehmen und Medienberichten. Sie wird laufend ergänzt und aktualisiert, erhebt aber für keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
    Standortkarte mit Unternehmensprojekten für Impfstoffe und Medikamente gegen Covid-19
     
  • Globale Unterstützung für den offenen Zugang zu Forschungsartikeln und -daten im Kampf gegen Coronavirus
    Die Europäische Kommission hat ihre Unterstützung für einen Aufruf an die wissenschaftliche Verlagsgemeinschaft hinzugefügt, in dem sie aufgefordert werden, Covid-19- und Coronavirus-Veröffentlichungen sowie die sie unterstützenden Daten sofort zugänglich zu machen, um die laufenden Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. Der Brief wurde von 16 anderen Ländern auf der ganzen Welt unterzeichnet.
    Joint thank you to scholarly publishing community

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2. Fördermöglichkeiten
 

Aktuelle internationale Aufrufe
  • COVID-X - Defeating COVID-19 with Data Solutions

    Das Horizont-2020-Projekt COVID-X will europäische Unternehmen unterstützen, die mit herausragenden Datentechnologie-Lösungen zur Überwindung von COVID-19 beitragen können. Alle Lösungen sollen spezifische oder offene Herausforderungen im Zusammenhang mit der Diagnose, Prognose oder Nachsorge von COVID-19-Patienten adressieren. Das Projekt gewährt 100.000 EUR für Technologieunternehmen (Einzelanträge) oder bis zu 150.000 EUR für Technologieunternehmen und Gesundheitsdienstleister, die gemeinsam an der Validierung einer Lösung arbeiten. Die Datentechnologielösungen sollen bei einem Technologiereifegrad von mindestens TRL 7 liegen.

    Die geförderten Unternehmen erhalten zusätzlich Zugang zu einem Acceleration-Programm, um eine schnelle Markteinführung zu fördern. Dies beinhaltet die technische Unterstützung, die ethische Validierung, ein Business Coaching und den Zugang zu einer Plattform zur Nutzung von COVID-19-Datenquellen mit Informationen über Datensilos, Integration, Visualisierung und explorative Analyse. Die Einreichfrist endet am 22. Juli 2021.

    Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der COVID-X-Website.

  • EU-Partnerschaft PRACE - Partnership for Advanced Computing in Europe
    Die europäische Partnerschaft PRACE ruft in einem Fast Track Call zu Anträgen auf, in denen Rechenressourcen benötigt werden, um zur Minderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beizutragen. Unter anderem sind folgende Forschungsbereiche abgedeckt:
    - Biomolecular research to understand the mechanisms of the virus infection
    - Bioinformatics research to understand mutations, evolution, etc.
    - Bio-simulations to develop therapeutics and/or vaccines
    - Epidemiologic analysis to understand and forecast the spread of the disease
    - Other analyses to understand and mitigate the impact of the pandemic

    Dieser Anruf ist bis auf weiteres geöffnet. Eingehende Anträge werden innerhalb einer Woche bewertet.
    Support to mitigate impact of COVID-19 pandemic
     
  • Europäische Infrastrukturen EATRIS, ECRIN und BBMRI
    Die European Research Infrastructure for Translational Medicine (EATRIS), die European Clinical Research Infrastructure Network (ECRIN) und die European Research Infrastructure for Biobanking (BBMRI) bieten gemeinsam einen Fast Repsonse Service an. Dieser soll Forschenden einen schnelleren Zugriff auf die Services der Infrastrukturen ermöglichen. Diese Services beinhalten beispielsweise die Bereitstellung von Biomaterialien und zugehörigen klinischen Daten, präklinischen Modellen sowie Immunomonitoring und virologische Assays. Anfragen werden im Schnellverfahren behandelt, sodass Antragstellende innerhalb von drei Tagen Auskünfte bezüglich verfügbarer Services erhalten.
    Weitere Informationen finden Sie auf der EATRIS-Website.
 
Nationale Aufrufe
  • Aktuell sind keine Ausschreibungen geöffnet.

 

Geschlossene Aufrufe

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3. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ihren H2020-Antrag/ Ihr H2020-Projekt

 

  • FAQs der EU Kommission auf dem Funding and tenders Portal zu Horizont 2020
    Bei Problemen in der Projektdurchführung auf Grund der aktuellen COVID-19-Situation räumt die EU-Kommission u. a. die Möglichkeit der Verlängerung von Projektlaufzeiten sowie eine größere Flexibilität hinsichtlich der Fälligkeiten von Deliverables und Milestones ein.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie im FAQ-Bereich des Funding-&-Tenders-Portals:
    FAQ zu COVID-19-bezogenen Fragen

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4. Richtlinien im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie

 


 

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