Erfolgsquoten für Anträge im Horizont-2020-Programmbereich Gesundheit gestiegen

In der Gesellschaftlichen Herausforderung 1 „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ von Horizont 2020 sind die Erfolgsquoten einstufiger Anträge 2018, insbesondere bei „Research and Innovation Actions“ (RIA), stark gestiegen.

In drei der 14 ausgeschriebenen RIAs liegt die Erfolgsquote zwischen 20 und 30 Prozent. In einer Ausschreibung liegt sie sogar bei über 30 Prozent, sodass fast ein Drittel der eingereichten Anträge gefördert werden können. Nur in vier Ausschreibungen ist die Erfolgsquote kleiner als zehn Prozent, in keiner Ausschreibung jedoch geringer als sieben Prozent. Der Gesamtdurchschnitt liegt bei über 14 Prozent. Dies ist ein klarer Zuwachs gegenüber den Vorjahren, in denen jeweils nur knapp zehn Prozent (2014), knapp sechs Prozent (2015), knapp zehn Prozent (2016) und gut neun Prozent (2017) aller eingereichten RIA-Anträge im einstufigen Antragsverfahren gefördert wurden.

Im zweistufigen Antragsverfahren liegen für das Jahr 2018 noch keine Ergebnisse vor.