Information zu den Anforderungen der „special RIAs“ im BBI JU Aufruf 2018

Im aktuellen Aufruf der öffentlich-privaten Partnerschaft Bio-based Industries Joint Undertaking (BBI JU) sind sechs Research and Innovation Action (RIA) Topics mit einer zusätzlichen Teilnahmebedingung enthalten (special RIAs). Mindestens ein Teilnehmer jedes Konsortiums, das sich auf diese Topics bewirbt, muss spätestens zum 06. September 2018 Mitglied des Bio-based Industries Consortium (BIC) sein. Gleichzeitig darf der entsprechende Partner nicht zuwendungsberechtigt in BBI JU RIAs sein. Dies trifft in der BBI JU, abweichend von den Horizont 2020-Regeln, auf Industriepartner zu, die nicht unter die europäische Definition für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) fallen („Großindustrie“). In den entsprechenden Topics wird diese zusätzliche Teilnahmebedingung im Text unter dem Punkt „indicative funding“ genannt.

Auf der Website des BIC wird in einem FAQ explizit darauf hingewiesen, dass von diesen Partnern finanzielle Beiträge innerhalb des Projekts erwartet werden (sog. in-cash contributions), die im Antrag mit beschrieben werden sollen. Diese in-cash contributions sind zwar keine formale Bedingung für eine Teilnahme, werden jedoch unter dem Evaluierungskriterium „Extent to which the proposed consortium own contribution will help maximising the impact of the action“ mit bewertet.

Bei Fragen dazu wenden Sie sich an Dr. Alexandros Theodoridis (E-Mail: a.theodoridis@fz-juelich.de, Tel.: 0228 3821-1698) oder Dr. David Butler Manning (E-Mail: d.butler.manning@fz-juelich.de, Tel.: 0228 3821-1709).