Fördermöglichkeiten für KMU
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eine wichtige Antriebskraft für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Europas, und sie haben eine zentrale Bedeutung für Produktion und Verbreitung von neuem Wissen, Produkten und Dienstleistungen. So stellen die 23 Millionen KMU der EU 99 % aller Unternehmen dar und sind somit die Hauptakteure zur Erreichung der Lissabon-Ziele.
Die Europäische Kommission trägt dieser Tatsache Rechnung, indem Sie die Beteiligung der KMU an der Forschung weiter deutlich steigern (im 6. RP waren es bereits 15% des Gesamtbudgets) und den Zugang der KMU zu Forschungsergebnissen vereinfachen möchte.
Prinzipiell stehen KMU alle Projekttypen bzw. Instrumente des 7. RP offen. Sie werden durch das gesamte 7. RP hindurch aktiv unterstützt, an allen Forschungsmaßnahmen teilzunehmen, insbesondere an denen des Spezifischen Programms Zusammenarbeit. Für die Auswahl der Instrumente ist entscheidend, ob und in welchem Maße ein KMU über eigene Forschungskapazitäten verfügt. Für KMU-relevante Forschung wurde im 7. RP neben den oben genannten Instrumenten ein eigenes Programm "Forschung zugunsten von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)" innerhalb des Spezifischen Programms Kapazitäten eingerichtet.
Informationen zu diesem Bereich des Forschungsrahmenprogramms erteilt die Nationale Kontaktstelle KMU der ZENIT GmbH, Ansprechpartner: Stefan BRAUN, Tel: +49-208/30004-57, E-Mail: kmu@zenit.de.
KMU-Definition
Am 08.05.2003 hat die Europäische Kommission eine neue Definition für Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU) angenommen, durch die unternehmerische Initiative, Investitionen und Wachstum gefördert, der Zugang zu Risikokapital erleichtert, der Verwaltungsaufwand gesenkt und die Rechtssicherheit gestärkt werden sollen:
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Unternehmens- klasse |
Personal |
Umsatz |
oder |
Bilanzsumme |
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Mittlere Unternehmen
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< 250 |
= € 50 Mio. (1996: 40 Mio.)
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= € 43 Mio. (1996: 27 Mio.) |
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Kleine Unternehmen
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< 50 |
= € 10 Mio. (1996: 7 Mio.)
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= € 10 Mio. (1996: 5 Mio.)
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Kleinst- unternehmen
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< 10 |
= € 2 Mio. (vorher nicht definiert)
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= € 2 Mio. (vorher nicht definiert)
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Die verschiedenen Schwellenwerte für die Beschäftigtenzahl, auf deren Grundlage die Einstufung in Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen erfolgt, werden beibehalten. Die finanziellen Schwellenwerte (Umsatz oder Bilanzsumme) werden jedoch beträchtlich angehoben, was insbesondere auf die Inflation und die Produktivitätssteigerungen seit 1996 zurückzuführen ist, als die erste KMU-Definition der Gemeinschaft festgelegt wurde.
Die neue Definition hat zur Folge, dass nationale Unterstützungsmaßnahmen für KMU und europäische KMU-Förderprogramme nur noch für diejenigen Unternehmen zugänglich sind, die die Merkmale tatsächlicher kleiner und mittlerer Unternehmen aufweisen (ohne die Wirtschaftskraft einer größeren Unternehmensgruppe).
Die Definition gilt ab dem 1. Januar 2005. Sie ersetzt die bis dahin im Gemeinschaftsrecht geltende KMU-Definition aus der Empfehlung des Rates 96/280/EG.
Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen zur KMU-Definition finden Sie unter http://ec.europa.eu/enterprise/enterprise_policy/sme_definition/index_en.htm.
Was heißt unabhängig?
Unabhängig ist ein Unternehmen dann, wenn weniger als 25% des Kapitals oder der Stimmrechte anderen Unternehmen gehören.
Ausnahmen bei:
Weitere Fragen zu Teilnahmemöglichkeiten für KMU im Bereich der Lebenswissenschaften richten Sie bitte an: Jutta Deppe, Tel: +49-228-3821-705, E-Mail: jutta.deppe@dlr.de |
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Die Kommission fördert Aktivitäten, die die Einbindung von KMU in EU-Projekte unterstützen:
SMEs go Health Jutta Deppe, NKS-L, Tel. +49 (0)228-3821-705, E-Mail jutta.deppe@dlr.de
DETECT-it 2
EU-Kommissionsseite zur Unterstützung von KMU http://ec.europa.eu/research/sme-techweb/index_en.cfm

KMU-Statistik 7. FRP 1. Aufruf Themen 1 und 2
6. FRP 1.-4. Aufruf TP1 und 2.-4. Aufruf TP5
Info-Flyer KMU-Definition
Benutzerhandbuch zur neuen KMU-Definition - deutsch - englisch |